Repair-Kit U816

Heute ist das Repair-Kit von Father & Son gekommen. Ich habe meinen defekten Motor direkt ausgetauscht. Außerdem habe ich mir natürlich bei der Gelegenheit zwei weitere LiPos dazu gekauft. Das Repair-Kit besteht aus einem Hauptrahmen, zwei Motoren (Motor1 & Motor2; links- bzw. rechtsdrehend) und ein Satz Rotorblätter. Die Motoren sind schnell getauscht.

repairkit

1. Deckel abnehmen. Dieser ist nur an den Auslegern geklemmt.
2. Die Platine ist mit vier kleinen Schrauben befestigt die ebenso den jeweiligen Motor fixieren. An der Seite des defekten Motors muss man lediglich die Schraube halb raus drehen.

schraubenschraube_halb

3. Defekten Motor vorsichtig herausziehen. Es kann vielleicht passieren, dass dabei der Dämpfer rausrutscht. Den sollten man auf keinen Fall beim Zusammenbau vergessen.

daempfer

4. Neuen Motor einstecken und die Schraube wieder “leicht” festziehen. Das Kabel muss natürlich noch auf die Platine gesteckt werden. Polung beachten!

5. Nach meiner letzten Panne hatte ich zunächst eine Zugentlastung für die Stromversorgung mit angebracht. Der MiniCopter ließ sich zwar beherrschen, aber ich bin der Meinung, dass es sich ohne einfach besser fliegen lässt. Kann natürlich auch nur Einbildung gewesen sein…

zugentlasstungangebauter_motor

Leider ist auf den folgenden Bild die Zahl des Motors nicht zu erkennen. Der Pfeil markiert die Stelle, wo die Zahl stehen sollte. Sie ist auch schwer zu erkennen.

nummerierung

flattr this!

Motorausfall

IMG_0121

Zwangspause. Heute ist ein A-Motor (linksdrehend) ausgefallen. Also habe ich jetzt ein paar Tage Zwangspause. Mein Reparatur-Kit ist bereits auf den Weg. Mal sehen, wie sich der Austausch so gestaltet. Ich nutze also die Zeit, um mich nach ein paar Teile für den hoffentlich noch dieses Jahr folgenden Großen umzusehen.
Natürlich könnte man den Motor sicherlich wieder hinbekommen. Aber Zeit, Nutzen und Kosten stehen hier (zum Glück) in keinen Verhältnis.

 

flattr this!

Stromversorgung unterbrochen

Heute ist mein U816 aus heiterem Himmel runtergekommen. Natürlich hat er es (wie so oft) überstanden. Allerdings war der Grund des Absturzes ein Kabel welches sich von der Platine gelöst hatte. Er musste einfach schon zu viel durchmachen mit mir. Zwinkerndes Smiley

Das Kabel musste angelötet werden. Danach flog er natürlich wieder. Ich frage mich, wann er wohl endgültig seinen Dienst einstellt. Wundern würde es mich jedenfalls nicht. Er hat einfach unglaublich viele und teils heftige Abstürze hinter sich. Man sieht es ihn an aber fliegt und fliegt und fliegt….

IMG_0117

flattr this!

T-Mobile Kündigungsbestätigung

 

tmobileWie ich bereits erwähnte, habe ich aufgrund der Aktivitäten der Telekom meine Kündigung für alle laufenden Verträge ausgesprochen. Heute kam die Kündigungsbestätigung für die T-Mobile Verträge. Eine Bestätigung für das eigentlich Wichtige, DSL & Festnetz, kam bisher noch nicht. Da ich selber ausreichend Zeit habe, gebe ich der Telekom AG ab heute 14 Tage Zeit zu reagieren. Sollte sich dann noch nichts getan haben, versuche ich es erneut mit einem freundlichen aber bestimmten Einschreiben per Post.
Natürlich soll ich mich bei T-Mobile melden, da man mich ja nicht als Kunden verlieren möchte. Und natürlich werde ich das nicht tun. Der erste Vertrag läuft noch dieses Jahr aus. Leider wurde vor ein paar Monaten ein Vertrag erst verlängert. Hätte ich die ganze Sache doch vorher gewusst…

flattr this!

Deutsche Drosselkom die Zweite

 

Ich rege mich ja nicht sooo schnell auf. *hust* Aber wenn man mich verarschen will (und ich es denn auch tasächlich merke) könnte ich zur rasenden Wildsau werden. Folgender Text wurde heute auf Netzpolitik.org veröffentlicht. Es ist ein öffentliches Statement des Pressesprechers der Deutschen Telekom AG im Deutschlandfunk.
Es tut mir leid, dass ich zwischendurch kommentiere, ich kann es nicht an mich halten. Wer den Text unkommentiert lesen möchte, begibt sich zu www.netzpolitik.org

Naja, dass eine Preiserhöhung, und sei sie noch für so eine kleine Kundengruppe wie in unserem Fall, nicht besonders gut ankommt, hat uns nicht wirklich überrascht.
- KLEIN??? Es betrifft verdammt nochmal JEDEN Kunden der z.B. seine Backups in eine Cloud verschiebt, Podcasts produziert und hört, OnlineGames spielt, demnächst ganz toll mit der neue Xbox zocken möchte wo ja das AlwaysOn-Prinzip eingeführt wird, Videoplatformen nutzt (ja, verdammt ich meine die LEGALEN!) usw. Hätte die Telekom AG gesagt „Hey, wir brauchen nen 10er mehr im Monat damit auch ALLES toll flutscht“ hätte ich gesagt „Naja, shit happens. Komm hier haste.“ Mit Preiserhöhung hat das hier nichts zu tun sondern einzig und allein mit der Datendrossel. Um mal Clemens in etwa zu zitieren: Es ist damit funktional kaputt! Nochmal in aller Deutlichkeit: Mit dieser „kleinen Kundengruppe“ meint er wohl auch User wie mich. Ich nutze nicht mal Bitorrent oder sonstiges. Da der Traffic aber den Down- sowie Upload anrechnet, musste ich feststellen, dass ich locker nach 2 Wochen in Röhre gucke. Die armen YouTuber die auch selber Filme produzieren tun mir jetzt schon leid. Oder auch die Hardcore-Fotografen. Musik in der Cloud? Ne, lass mal! Produktivität in Deutschland wird gerade von dieser echt dilettantischen Entscheidung mitgedrosselt. Aber die hässlichen und echt schlechten Dienste der Telekom… die werden ja immer laufen. Na herzlichen Glückwunsch.

Zudem befinden wir uns natürlich im Vorwahlkampf, in dem Politiker dankbar jedes Thema aufgreifen. Ich denke, für eine richtige Entscheidung sollte man schon einige Tage Medienaufregung aushalten können. […]

Eines kann ich der Telekom AG versprechen. Es werden Monate werden. Die haben noch nie einen Shitstorm mitgemacht glaub ich. Was die Politiker angeht: Ich will doch stark hoffen, dass die Parteien dieses Thema aufgreifen und der Telekom AG in den Arsch treten. Ich befürchte nur, die Telekom AG hat genug Geld und Arbeitsplatzargumente um den wirklich entgegen zu stehen. Ja richtig. Geld hat die Telekom AG ja laut Jahresbericht 2011/2012. Entweder sie haben ihre Investoren, Anteilseigner oder was auch immer beschissen und sie sind wirklich arm dran. Oder sie haben gut erwirtschaftet und damit die von Steuergeldern bezahlte und geerbte Infrastruktur nicht ausgebaut, sondern für ihre eigene Tasche gewirtschaftet. Es soll mich mal niemand falsch verstehen. Ich oute mich mal als Kapitalistenfreund. Wer viel leistet, soll auch dementsprechend bezahlt werden. Wer aber bescheissen will, gehört bestraft. Achja, Thema Ausbau. Wir haben defacto keine Engpässe im Datenverkehr. Wer glaubt dieses Märchen denn noch??? Die Telekom AG denkt, ihre Kunden seien dämlich.

Ich glaube in dieser Debatte wird Netzneutralität quasi mit einer Gratis-Internetkultur verwechselt. Die Telekom steht für das freie und offene Internet, daran gibt es überhaupt keinen Zweifel. (Anmerkung der Redaktion Netzpolitik.org: Zweifel finden Sie im Kleingedruckten in der AGB).

Reguläre Internetdienste werden diskriminierungsfrei behandelt, das gilt für unsere Dienste genauso wie für alle anderen. (Anmerkung der Redaktion Netzpolitik.org: Natürlich alles eine Frage der Definition und des Preises.) […]

Deswegen wird ja auch alles außer Telekomdienste gedrosselt! So ein Schwachsinn zu glauben, die Kunden seien wirklich so dumm. Ich kann für den Sprecher nur hoffen, dass er selbst von seinen Aussagen nicht überzeugt ist. Sonst unterstelle ICH, als Fachmann in Sachen pathologischen Verhaltens, hier eindeutige Grenzdebilität. Sorry für die Entgleisung aber ich hasse es, wenn man versucht mich für dumm zu verkaufen.

Nun wir sind im Vorwahlkampf, wir werden Herr Rösler über die Fakten aufklären und ich bin sicher, in einigen Tagen werden die Fakten und eine sachliche Berichterstattung darüber dann Einzug halten.

Sollte Herr Rösler mit einem gesunden Menschenverstand die Fakten objektiv bewerten, wird er sicher über eine Enteignung nachdenken und sicher nicht der Telekom in den Allerwertesten kriechen. Aber scheisse… die haben ja Geld…und Arbeitsplätze… Nun denn Herr Rösler. Ich bin gespannt. Ich jedenfalls rufe wirklich alles jeden zur Kündigung auf und rate niemanden mehr zur Deutschen Lügendrosselkom zu gehen.

Auf Wiedersehen. Shitstorm awaits! Bitte unterstützt www.netzpolitik.org

flattr this!

Rüsten sich Service Provider für die totale Internetkontrolle?

 

drossel

Wer jetzt die Wahl nach einem neuen Service-Provider hat, hat auch die Qual der Wahl. Die Telekom geht als erster großer Provider in die Drosselfront. Ein massiver Eingriff in die Netzneutralität und ein fataler Rückschritt am IT-Standort Deutschland. Wer sich jetzt für die Telekom entscheidet, entscheidet sich für einen Stopp aller technologisch sinnvollen Weiterentwicklungen die das Internet betreffen. Ebenfalls eine schlechte Wahl wäre derzeit Arcor/Vodafone. Gerüchten zufolge werden sie die nächsten sein, die gerne nachziehen würden. Auch nach einem Dementi von Arcor/Vodafone bleibt die Angelegenheit fragwürdig. Vertrauen sollte man aus meiner Sicht beiden zunächst nicht. Alle Anderen sollten beobachtet werden. Die Möglichkeit, dass sie nachziehen werden, ist jedenfalls gegeben und wahrscheinlich. Ich selber bin von der Telekom betroffen und habe meine Kündigung fertig für den Postweg. Inklusive aller T-Mobile Verträge. Allem voran aus Solidarität gegenüber der Idee des Internets. Wir bewegen uns auf Entwicklungslandniveau was die Infrastruktur betrifft. Länder wie z.B. CHINA haben das Potenzial des Internets erkannt und wollen ihre Infrastruktur weiter ausbauen. Deutschland nicht. Auch wenn einige Parteien sich jetzt einen Wahlvorteil verschaffen möchten mit dem Thema, ist aus meiner Sicht ein ernst zu nehmendes Handeln nicht zu erwarten. Leider bleibt uns nicht viel außer zu protestieren und abzuwarten.
1995 wurde die Deutsche Bundespost privatisiert. Das bedeutet, dass die vorhandene Infrastruktur an die Deutsche Telekom AG vererbt wurde. Eine Infrastruktur die mit Steuergeldern finanziert, anschließend privatisiert und NICHT gepflegt wurde.
Ich wage keine Betriebswirtschaftlichen Diagnose, dafür habe ich zu wenig fundiertes Wissen. Aber der Geschäftsbericht der Telekom AG von 2011 ist schon interessant. Die Zahlen beeindrucken mich als Nichtfachmann schon enorm. Dem Gegenüber sollte ein anständiger Netzausbaus doch möglich sein oder? Bereits im Vorwort steht geschrieben:

Die Lebensader dieser digitalen Welt mit ihrem ständig wachsenden Datenhunger sind moderne Hochgeschwindigkeitsnetze.
(Aus dem Jahresbericht der Deutschen Telekom AG; 2011)

Die Deutsche Telekom AG hat also den ständig wachsenden Datenhunger erkannt. Und? Reagiert mit einer Drosselung. Bei einer 16.000er Leitung soll diese bei 75GB liegen. Anschließend soll auf DSL-Lite gedrosselt werden. Mit DSL-Lite ist in den meisten Fällen eine Nutzung des Internets mit den derzeitigen Anwendungen defacto NICHT mehr angemessen Nutzbar. Das weiß jeder, der mehr unternimmt als Emails lesen. Eine Argumentation, das sei doch genug Traffic, entsetzt mich ein bisschen. Ich dachte der Datenhunger sei erkannt? Eine Argumentation zum Thema FileSharing hinkt auch an allen Ecken und Kanten. Viele Benutzer, mich eingeschlossen, nutzen Bitorrent & Co. gar nicht. Was ich z.B. aber schon nutze sind z.B. BackUps über eine Cloud. Da komme ich innerhalb von 14 Tagen schon sehr schnell an 75GB wenn ich alle meine Geräte einmal in der Woche synchronisiere. Dazu kommen HD-Videos (YouTube, Vimeo, Mediatheken, Apple TV etc.) und dann war es das auch schon.

Was können wir denn nun tun? Ich versuche das mal zu unterteilen was man auf jeden Fall machen sollte und was ich persönlich unternehmen werde.

  • Auf jeden Fall sollte man in Zukunft Pressemeldungen, Blogeinträge und Tweets mit dem Thema verfolgen.
  • Wenn man jetzt vor einer Providerwahl steht, sollte man Telekom und Vodafone möglichst vermeiden. Eventuell könnte man versuchen seinen zukünftigen Provider zu interviewen ob ein ähnliches Vorgehen geplant ist. (Schriftlich!)

Was ich tun werde

  • Alle Telekom und T-Mobile Verträge kündigen.
  • Als Informationsquelle www.netzpolitik.org unterstützen
  • Und natürlich alle oben genannten Punkte

flattr this!

Himmelarschundzwirn–YouTube Videos einbetten

Golem berichtet über die Wahrscheinlichkeit, dass die Einbettung von YouTube Videos illegal sein könnte (Quelle:http://goo.gl/GJVdz). Das könnte für einige Seiten das AUS bedeuten. Nicht nur Foren und Blogs könnten davon betroffen sein, sondern auch soziale Netzwerke wie z.B. Facebook. Hier und da wird versucht das Internet nicht nur zu fesseln, sondern auch zu knebeln. Herzlichen Glückwunsch. Am 16. Mai wird das BGH ein Urteil fällen. Hoffentlich sind die Summen der Bestechungsgelder für die Richter zu niedrig oder die Loyalität der Richter zu hoch. Bitte ein Urteil mit Hirn. Und das kann ja dann nur bedeuten, dass es nicht illegal ist. Oder sein wird…

flattr this!

C3PB–Easterhegg 2013

eh

Da soll mal einer sagen, dass Nerds und Hacker keine sozialen Wesen sind. Noch nicht einmal die häufiger erwähnte Arroganz konnte ich entdecken. Statt dessen, Toleranz an allen Ecken. Das Easterhegg 2013 in Paderborn war ein Ort, an dem Aussehen, Nationalität, Religion oder andere Unwichtigkeiten überhaupt keine Rolle spielten. Männliche Personen dominierten zwar stark aber es waren weit mehr weibliche Menschen dort, als ich je gedacht hätte. Völlig selbstverständlich in Fachgesprächen vertieft mit nur einem Ziel: Informationsaustausch. Keine Spur oder Notwendigkeit von #Aufschrei. Ich bin allein dort hin gefahren. Spätestens nach dem Eintritt in die Kulturwerkstatt war ich nicht mehr allein. Wenn man dabei erwischt wurde, interessiert Gesprächen zu lauschen, wurde man mit einbezogen. Selbstverständlich.

Organisation

Ich hatte vor dem EH13 bedenken, dass die Paderborner dieses Event in den Sand setzen. Das Anmeldesystem etwas versteckt auf eine unübersichtliche Seite. Der Fahrplan kam sehr spät oder ich hatte ihn zuvor einfach nicht gesehen. Meine Frage im Vorfeld nach Tagestickets blieb unbeantwortet. Das ganze ließ zunächst auf eine eigenwillige Organisation schließen. Was ich aber vor Ort erlebte war das absolute Gegenteil. Nicht nur, dass alles absolut stressfrei aussah, es wirkte geradezu wie ein zuverlässiges System welches mehrfach erprobt wurde.
Vier Tage für 45€ mit einem Angebot das sich mehr als sehen lassen kann. Mit inbegriffen war das ewige Frühstück und eine Kaffee-Flatrate. Für die Kaffeeflat gab es dazu eine große Kaffeetasse mit EH-Logo und Löffelhalter. Die Eintrittskarte wurde mit Namen säuberlich einlaminiert und mit Lanyard ausgegeben. Das Ambiente war genial, voller Technik inkl. dezenter Lichteffekte. W-Lan für alle. Wer waren die Organisatoren? C3PB. Der Erfakreis Paderborn des Chaos Computer Clubs die augenscheinlich ganz entspannt, sehr aufwändig und flüssig dieses Event gestemmt haben.

Die Bereiche

In dem größten der Räume standen lange, lange Tische die stets voll besetzt waren mit Leuten und ihrer mitgebrachten Technik. Eigentlich, wie man es sonst nur im TV sieht. Ein reger, gemäßigter Geräuschpegel ist dort Dauerzustand. Hier ging es nur um eins: Erfahrungsaustausch. Man hatte den Eindruck, dort in jedes einzelne Gespräch einsteigen zu können ohne schräg angeguckt zu werden.

In den anderen Räumen fanden Workshops oder Vorträge statt. Besonders haben mich die Vorträge interessiert. Die waren absolut genial und allein das Geld schon wert. Hohes Niveau mit verständlichen Worten erklärt. Ich war sehr positiv überrascht weil ich befürchtete nur Bahnhof zu verstehen. Dem war zum Glück nicht so. Die Informationen waren für mich persönlich unglaublich. Eine völlig andere Perspektive einzunehmen und zu einfach mal einige Dinge zu hinterfragen, lässt die Welt plötzlich völlig anders aussehen. Wer den Film Matrix kennt, wird danach gesagt haben: “Yeah, ich hab die rote Pille genommen.” Ungeahnte Möglichkeiten eröffnen sich sogar für einen Nicht-Nerd wie mich.

Die Menschen

Ich persönlich muss eigentlich immer erst mit Menschen “warm” werden um unverkrampft interagieren zu können. Erstaunlicherweise war das hier nicht so. Die Menschen waren alle sehr verschieden aber hatten doch irgendwie die gleiche Sprache. Egal welche Altersgruppe. Und die Sprache ist weit weniger schwer zu verstehen als man so glaubt. Wenn man etwas nicht versteht, fragt man nach. Niemanden wundert es und eine Erklärung erhält man umgehend, sehr ausführlich. Scheint also wirklich das Ziel zu sein: Informationen für alle!

Morgen ist der letzte Tag beim Easterhegg 2013 in Paderborn. 10€ kostet das Tagesticket für den Tag. Es lohnt sich wirklich, zumindest mal einen Blick zu riskieren. Ich werde (leider, leider) wahrscheinlich nicht dort sein.

flattr this!

Es geht weiter…

Nach einer etwas „strangen“ Bahnfahrt bin ich dann auch mal nach einer langen Fahrzeit von ca. 9 Minuten in Paderborn angekommen. Wie so oft, viel zu früh. Was heute aber nicht schaden wird. Im Kleinkunstsaal der Kulturwerkstatt sind schon drei bis vier Personen und reservieren sich die Plätze. Vom letzten Vortrag weiss ich, dass in den letzten zwei Minuten vor Beginn ein „Run“ stattfinden wird. Da es hier gratis W-LAN gibt (danke, danke, danke) kann ich zumindest in Ruhe schonmal einen kleinen Text verfassen.
Das Event ist hervorragend organisiert, auch wenn die Außendarstellung anderes vermuten lässt. Die ist nämlich dürftig. Allerdings kann man davon getrost absehen. Dafür ist der Rest einfach genial, wie ich finde. Hier lernt man schon durch Nichtstun. An jeder Ecke finden Gespräche statt, denen man gerne zuhört. Aber zurück zum Event. Der nächste Vortrag geht um „Datenschutz für Systemadministratoren“ Kann ich sicher in meiner Funktion als Key-User noch gebrauchen. Ob hier auch nur einer der Hacker/Häcksen weiss, was ein Key-User ist? Lustig ist auch mein Gefühl als einziger NichtNerd/Hacker/IT-Spezialist hier zu sitzen. Ein Sozialer unter Technos oder so? Ich glaube, bis jetzt wurde ich noch nicht bemerkt. Gleich gehts los….

flattr this!

Easterhegg 2013 Paderborn

myWPEdit_Image_1364724636.jpg

Es ist der dritte Tag beim Chaos Computer Club in Paderborn. Easterhegg 2013 stellt eine wirklich beeindruckende Kulisse dar, wenn man noch nie an so etwas teilgenommen hat. Den ersten Tag musste ich leider aus beruflichen Gründen aussitzen. Auf den ersten Blick fand ich es nicht schlimm. Aber als ich gestern zum ersten Mal das Event in der Kulturwerkstatt Paderborn betreten hatte, habe ich es auch direkt bereut nicht auch den ersten Tag zu erleben.
Auch am zweiten Tag war meine Zeit leider sehr begrenzt. Aber den Vortrag über automatische Haussysteme musste ich einfach sehen. Es hat sich wirklich gelohnt. Mehr dazu beim nächsten Mal. Ich bereite mich nun erstmal vor und werde versuchen, live vom Easterhegg einiges zu schreiben wenn ich aus dem Staunen jemals rauskommen sollte.

flattr this!